““Oh Bär” sagte der Tiger, “ist das Leben nicht ganz unheimlich schön?”
“Oh ja,” sagte der kleine Bär, “ganz unheimlich und ganz schön.”
Und da hatten sie verdammt ziemlich Recht.”
— Janosch
“Der Mensch kann nicht leben ohne ein dauerndes Vertrauen zu etwas Unzerstörbarem in sich, wobei sowohl das Unzerstörbare als auch das Vertrauen ihm dauernd verborgen bleiben können.”
— Franz Kafka
“Geh Wege, die noch niemend ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.”
Antoine de Saint-Exupery

Ich bin ein Junkie!

Mittlerweile schaffe ich es seit einigen Monaten Rückfall frei zu sein und das wo ich doch schon seit 1 1/2 Jahren nicht mehr regelmäßig rauche.

Aktuell schlage ich mich sehr wacker und auch das Zusammenleben mit Tabakresten in meiner Schublade klappt sehr gut. Doch manchmal da ertappt mich die Sucht und ich weiß, ich bin noch nicht endgültig geheilt. Sobald ich einen Schluck Kaffee trinke ist er wieder da der brennende und gereizte Geschmack auf der Zunge und die leicht trockenen Nasenlöcher - Dann spüre ich ihn den Hieper nach Nikotin.

Ich fühle mich frischer, schlafe besser und ja ich glaube ich ficke sogar mehr und trotzdem ist da etwas in mir, dass sich diese Zigarette (selbstgedreht, ohne Filter) ganz stark wünscht. Es ist wirklich beängstigend wie sehr ich, trotz all diesem Wissen und meinem sonst gesunden Lebenstil, doch noch abhängig bin. Meine Theorie ist, dass ich ähnlich einem Alkoholiker nie wirklich geheilt bin, sondern immer aufpassen muss, dass ich der Kippe nicht wieder verfalle und trocken bleibe. Derzeit riecht Kippenrauch ekelig, mein Umfeld besteht aus Nichtrauchern und ich trinke wenig Kaffee.

Das stimmt mich schon mal positiv und ich freu mich auf meine zeit ohne Kippen!

Drücke mir selber die Daumen!

“Money is numbers and numbers never end. If it takes money to be happy your search for happiness will never end.”
— Robert Nesta Marley

Das ist doch keine Liebe!

Erstmal: Das neue Samy Deluxe Album ist großartig und dient in der nächsten Zeit für so manchen Post als Inspiration oder einfach nur als schöner Opener für Beiträge.

Heute beschäftige ich mit der Liebe und ergänze / verfeinere ein paar Aussagen die ich vor einem Jahr auf diesem Blog getroffen habe.

  • Meine erste und wichtigste These: Liebe ist individuell, auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen.
  • Meine zweite These: Es gibt eine verbreitete und beworbene Art der Liebe, die aber nicht ausschließlich und für alle Menschen gültig sein muss.

ICH liebe ganz andere Dinge als mein Vater, obwohl wir uns eigentlich genetisch recht ähnlich sind. ICH liebe andere Dinge als mein bester Freund, obwohl wir uns schon so lange kennen. ICH kann mehr Frauen lieben als nur die mit der ich gerade schlafe.

Warum kann ich das?
ICH habe angefangen Menschen wegen Dingen zu lieben die sie tun, mir geben und das Gefühl, das ich dank Ihnen habe. Das können vollkommen unterschiedliche Dinge sein: Meine Laufpartnerin liebe ich wegen ihrer Disziplin und ihrem Willen, eine gute vegane Freundin, weil sie die tougheste Mama und Geschäftsfrau ist, die ich kenne und meinen Hund liebe ich, weil er jeden Morgen wieder mit guter Laune aufsteht - Egal, ob Sonne, Schnee oder Regen. Es gibt also Gründe, rationale Fakten warum ich diese Lebewesen liebe und vor allem brauche ich all diese Wesen in ihrer Gesamtheit um mich herum und möchte mich nicht einschränken.

In mir besteht derzeit nicht der Wunsch nach der alles umschlingenden, erfüllenden Liebe in Form einer Partnerin - Warum denn auch? Ich habe alle Felder gut besetzt mit facettenreichen unterschiedlichen Menschen, die mich anspornen, zum lachen bringen und mich mit Freude und eben Liebe erfüllen.

Es gibt sogar einen rein logisch/rationalen Grund dafür, wenn ich auch nur 50 % meiner Liebe und Glücklichkeit von nur einer Person abhängig mache, dann bin ich verloren, wenn diese Person wieder geht. Das nimmt mir die Freiheit und bringt mich in eine Abhängigkeit, die ich persönlich gar nicht möchte.

Zum Abschluß:
ICH schließe es nicht aus, dass mir eine Frau über den Weg läuft, die mir alles geben kann was ich brauche und das mich das dann sehr glücklich macht - Derzeit fokussiere ich mich jedoch nicht darauf und die letzte Zeit hat gezeigt, dass mein Fokus ein relativ guter Indikator ist für das was in der nächsten Zeit kommt.

Wer mir nun Vielweiberei unterstellen möchte darf das gerne tun, denn solange wir mit der Geusndheit unseres Gegenübers und der Eigenen verantwortungsvoll umgehen spricht nichts gegen “Vielweiberei”. Sex ist wie viele Dinge im Leben, etwas dass durch viel ausprobieren, Leidenschaft und Hingabe besser und besser wird.

“Selbstwertgefühl basiert auf der Fähigkeit, nein zu sagen, wenn wir nein meinen. Selbstliebe und die Liebe zu anderen beginnen mit der Kunst der gesunden Abgrenzung, denn das Nein zu dem, was für uns nicht stimmt, ist das Ja zu uns selbst.”

IBM bringt neuen Solarkollektor auf den Markt.

Thema Energiewende und Co. Die Diskussion und die Rettungsversuche von Politik und Konzernen interessieren mich schon lange nicht mehr - Aktuell ist es mal wieder so, dass ein fossiler Brennstoff, Kohle, durch Subventionen (bis 2018 erstmal) weiter im Rennen bleibt und verstärkt als die Lösung angepriesen wird, um den Übergang für den Atomausstieg zu bereiten.

Egentlich eine Frechheit, denn die Alternativen und Möglichkeiten Strom auch jetzt schon verlässlich aus erneuerbaren Energien zu gewinnen sind vorhanden. Es ist nicht meine Augabe und meine Energie und Macht zu begrenzt (derzeit) um eine wirkliche Position dazu zu beziehen.

Ich freue mich aber darüber, wenn ich neue Technologien und Methoden finde die es schaffen die erneuerbaren Energien noch effizienter zu nutzen, denn irgendwann wird der Tag kommen - Da gibt es keine Ausreden mehr, keine Alternativen, sondern eine wirklich saubere Lösung!

“Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es gut werden soll.”

Georg Christoph Lichtenberg

“Ich bitte um Vergebung für alles, was ich anderen bewusst oder unbewusst - egal wann und auf welche Art – angetan habe. Und ich vergebe allen, die mir bewusst oder unbewusst - egal wann und auf welche Art – geschadet haben. Und: Ich vergebe mir selbst. Quer durch Zeit und Raum.”